Den See bezwungen


Endlich geschafft!
Eigentlich will ich hier direkt das Wichtigste erzählen aber vorher noch einen kurzen Überblick zu den Reitstunden am Montag und Dienstag.
Die Reitstunde am Montag war eigentlich sehr gut. Leider wurde ich auf der linken Hand geschnitten, so dass ich nun seit Montag eine Prellung am linken Bein habe. Da meine "Gegnerin" aber ein junges Pferd hatte konnte ich ihr noch verzeihen Grinning
Am Dienstag war die Reitstunde etwas kürzer aber dafür umso heftiger. Das Thermometer sagte noch 32°C und die Mädels aus der vorherigen Stunde hatten die kurzerhand abgesagt und liefen im Bikini zum Badesee auf dem Hof. Meiner einer saß klitschnass auf dem Pferd. Weil wir beide die Temperaturen aber nicht so toll fanden habe ich es bei wenig Arbeit belassen.
Hauptsächlich arbeiteten wir an sauberen "durch den Zirkel wechseln" Übergängen.

Am Ende der Stunde stand wie vereinbart eine Freundin mit ihrem Pferd vor der Tür um mich auf die Mission "Durch den kleinen See reiten" zu begleiten. Zuerst ging es über die Rennbahn und dann in Richtung See.
David sprang sofort ins Wasser und plantschte munter darin rum. Onkel sprang ganz dezent neben her. Wir versuchten dann mehrfach da rein zu kommen von beiden Seiten ohne das er zu nah an die steile Böschung kam.
Erfolglos.
Irgendwann habe ich es dann geschafft ihn so weit zu reiten das die Vorderhufe das Wasser berührten und plötzlich ging alles wie von alleine. Wir sind dann noch drei Runden durchs Wasser getrabt und mir überschwänglichem Lob durfte er dann zurück zum Stall.
So schlimm ist tiefes Wasser also doch nicht Grinning