Teil IV: Ursachen für unerwünschtes Verhalten und negative Einstellung

Heute: Trainingstechniken und Reitstile

Eine schwere oder harte Hand und/oder ein übermäßig treibender Sitz können übertriebene Versammlung zur Folge haben und dadurch zu Verspannungen und Schmerzen im Pferdekörper beitragen, vor allem im Genick, in den Schultern, im Rücken, in der Nierenpartie und im Becken. Im Übermaß kann jede Trainingstechnik zu Stresssymptomen führen, die von zu häufigen Wiederholungen einer Bewegung herrühren. Am anfälligsten dafür sind Disziplinen wie Dressur, Reining, Cuttingund und Barrel Racing, bei denen bestimmte Muster und Seitengänge im Training immer wieder geübt werden. Jeder sollte auf schmerzende Körperstellen, unregelmäßigen Gang, ein festes Genick, Lustlosigkeit, plötzliche Temperamtentsausbrüche oder Widersetzlichkeiten, angelaufene Fesseln oder angelegte Ohren achten.

Vermeiden lassen sich diese Probleme indem man das Training immer wieder durch Ausritte, Fahren vom Boden oder anderen Übungen abwechslungsreich gestaltet.

Für mich persönlich ist die Einstellung des Reiters wichtiger als seine rein reiterlichen Fähigkeiten. Selbst unter dem technisch besten Reiter kann ein Pferd sein Potenzial nicht voll entfalten, wenn der Reiter die Individualität des Pferdes nicht erkennt und nicht in seiner Arbeit flexibel darauf eingeht. Jeder Reiter der dagegen ein Herz für sein Pferd hat, sodass es sich wohlfühlt und seine Sicht der Dinge zum Ausdruck bringen kann, ist der Reiter auf dem besten Weg zu einer lohnenden Partnerschaft.

Pferdeausbildungstipps demnächst auch unter:
www.pferdeleistungszentrum.de.vu

Vorschau: Teil V
- Homonelle Störungen und neurologische Störungen
Ursachen, Wirkungsprinzipien