Warum sollte ich so oft wie möglich beim Pferd sein?
Hier werd ich nun wieder mal aus eigenen Erfahrungen berichten.
Ich finde es sehr wichtig so oft wie möglich beim Pferd zu sein.
Warum?
Um so öfter man mit seinem Pferd umgeht, umso eher baut man Vertrauen zum Pferd auf. Wenn sich jemand ein Pferd anschafft, der sollte schon wissen, was für eine Verantwortung auf einem zu kommt! Es ist ja nicht nur das Reiten! Es ist die Pflege, die sehr Intensiv ist, der Stall muß gemistet werden, evtl. muß das Pferd gefüttert werden, wenn das Pferd krank wird, muß man immer für das Pferd da sein, ob es in Eigen Regie steht oder in Vollpension. Es kommt eíne ganze Menge arbeit auf einem zu.
Ich finde, das es sehr wichtig ist, soviel Zeit wie möglich mit seinem Pferd zu verbringen. Denn nur durch Intensive arbeit mit dem Pferd, kann man erreichen, das das Pferd Vertrauen zum Reiter/Besitzer aufbaut. Und ist das erstmal erreicht worden, hat man viel Freude an seinem Pferd, da es sich schnell auf seinen Reiter einstellen kann und der Reiter mit dem Pferd sehr schön arbeiten kann.
Mein Henry braucht sehr viel Zuneigung und Aufmerksamkeit. Er ist noch jung und dadurch, das er noch vor einem Jahr Klopphengst war, ist er manchmal noch etwas ungestüm.
Wenn ich mal ein Tag nicht zum Stall fahre, habe ich gleich ein schlechtes Gewissen.
Da Henry noch mitten in der Ausbildung steckt und ich, wenn mal schlechtes Wetter gar nix machen kann, fahr ich trotzdem hin und wenn ich ihn nur putze oder Bodenarbeit mache. Henry bedeutet mir sehr viel. Ich habe ihn quasi gegen mein letztes Traumpferd "Danito" (ich hatte ihn auf grund meiner Familie verkauft, siehe vorige Artikel-Traber)ausgetauscht! Um es mal so auszudrücken.
Henry und ich mußten anfangs erst zusammen wachsen. Ich habe von anfang an viel Zeit mit ihm verbracht. Erstens um über Danito weg zu kommen, in zweiter Linie um Henry schnell an mich zu gewöhnen. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team und das in der kurzen Zeit. Er ist ja erst seit ende Januar 2010 bei uns.
Henry ist total verschmust, mag es wenn man ihn hinter den Ohren krault und wenn ich mit ihm gearbeitet habe, sei es unterm Sattel oder Bodenarbeit, dann kommt er danach immer an und legt sein Kopf auf meine Schulter. Er will wohl sagen: Ich hab dich lieb!!
Das ist eine typische art bei Pferden die Zuneigung zum Audruck bringen!
Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team. Es besticht durch Harmonie und gegenseitiges Vertrauen!
Ich habe meinen Henry auch sehr lieb gewonnen. Er lernt sehr schnell und ist einfach nur super vom Umgang und vom Reiten. Ich finde er gibt mir das, was ich an Danito auch hatte! Das gefühl ein Traumpferd zu haben! Und das ist er!!
Also nochmal auf die Verantworung zurück zu kommen.
Ich kann jedem nur den Ratschlag geben, sich so oft wie möglich mit seinem Pferd zu beschäftigen! Um so eher hat man genau das, was man sich wünscht!
Einen treuen Wegbegleiter!
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