Frust

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Malin
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Beigetreten: 11.03.2010

Hallo

Wir sind ( Anfänger) im Besitz einer wunderschönen Trakehnerstute. Über den Winter konnten wir dank Schnee und Glatteis mit ihr nur knuddeln, seit November ist es unsere, und wir waren mit ihr schon ein ganzes Stück vorangekommen. Sie ist mit vier Jahren zwar eingeritten worden, hat danach aber bei dem Besi ihr Leben auf der weide genossen.

Zur Zeit steht sie mit 3 anderen Pferden tgl ( es sei denn es regnet oder so), auf einer weide ohne Gras. gefüttert wird morgens um halb neun und mittags um halb vier. Sie steht VP. Jetzt sagt der Stallbesi das sie sehr schreckhaft geworden ist , bei uns nicht, da ich derzeit nicht jeden Tag da sein konnte, war sie beleidigt, ja, aber doppelt verschmust, und wir können jetzt wieder anfangen mit ihr zu arbeiten.Hätte ich sofort die Möglichkeit den Stall zu wechseln, ich würde unsere sofort umstallen. Der Stallbesi ist davon überzeugt, das wir mit dem Pferd überfordert sind, das wird nie was, ( typischer Bauer halt), er sieht sie ja auch nicht wenn unsere 11jährige in der Halle auf ihr sitzt und sie longiert wird. Angst machen ihr neue Sachen, aber mit Geduld wird sie ruhiger und gewöhnt sich dran. Wir haben auch Unterstützung durch eine Pferdewirtin.Jetzt überlege ich aber, das sie momentan auf dem Weg zur Halle,(ca 20 Minuten Wald und Feldweg) immer wieder umdrehen will, wie ich sie dazu kriege weiter neben mir zu laufen, heute ist sie auch den ein oder anderen Meter rückwärts gelaufen.

Ich überlege jetzt, was ich mit ihr machen kann ( ausser das ich sie jetzt tgl. selber reinhole), damit sie wieder ruhiger wird. Sie scheint auch Dauerhunger zu haben,auf der Weide ist kein einziger Grashalm, auch kein Heu oder ähnliches.

Manchmal wünsche ich mir eigene Weide, dnnwäre das alles kein Problem.

Anja (nicht überprüft)
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Re: Frust

Du schreibst, das ihr die Stute seit November habt, sie Dauerhunger hat und ängstlich ist. Also, als erstes würde ich sie mal Durchchecken lassen, ob ihr vielleicht etwas fehlt. Denn vielleicht hat sie irgend ein Mangel, von dem ihr nichts seht äußerlich. Dann hört sich das durchs erzählen an, das sie evtl Würmer haben könnte, die ihr zu schaffen machen. Wenn ein Pferd dauer Hunger hat, liegt meistens ein Mangel vor, oder sie bekommt zu wenig Futter.
Sie kennt vielleicht nicht alleine zu gehen, oder testet aus. Trakehner sind nicht gerade Anfänger Pferde. Sie haben ihren eigenen Kopf und können manchmal ihr Temperament nicht unter Kontrolle behalten. Sie versuchen gern mal ihren Besi auf die Probe zu stellen. Ich kenne Trakehner sehr gut da mein Onkel Gestütswärter auf einem Trakehner Gestüt bis vor kurzem war und er mir viel über diese Rasse bei gebracht hat.
Wenn sie nun wirklich Probleme beim führen hat, über eine lange Strecke, dann solltest du dir Hilfe dazu holen. Entweder in Form von einem zweiten Reiter, der sein Pferd mit führt oder die Pferdewirtin zur Hilfe holen, die dich ja eh schon unterstützt.
Von weitem her ein Urteil zu fällen ist immer etwas schwierig. Man müßte sehen, was genau passiert und wo es passiert. denn manchmal sind es auch nur irgendwelche Sachen, wovor sie Angst hat.
Versuch es einfach mal mit Leckerli in Form von Möhrchen o.ä, die du dir für unterwegs einsteckst und nimm zusätzlich eine Gerte zur Hand als Touch. Beim gehen immer mit der Gerte leicht richtung Hinterteil des Pferdes haltend, mit leichten Berührungen, das Pferd vorwärtstreiben. Das wäre ein Vorschlag von mir, aber unverbindlich, denn man weiß nie ob es funktioniert. Ich habe diese Situation auch mal gehabt und habe mit hilfe der Gerte mein Pferd damals hin bekommen!
Bei solchen Pferden ist auch manchmal wirksam, viel Bodenarbeit zu machen, das wirkt Wunder und tut dem Pferd auch gut.
Du schreibst auch, das sie bei dem Vorbesi, viel auf der weide stand. D.h. sie hatte kaum gearbeitet und deshalb fehlt ihr auch das Vertrauen zum Menschen, nehme ich mal an. Gerade Trakehner sind Pferde, die eine Bezugsperson brauchen und die Vertrauen aufbauen müssen. Sie sind sehr Sensibel.
Wenn sie wirklich noch nicht viel in ihrem Leben getan hat, dann muß sie erstmal noch viel lernen. Du schreibst ja auch, das sie Angst vor neuen Sachen hat und das zeigt deutlich, das sie entweder nichts richtig kennen gelernt hat oder schon mal schlechte Erfahrung gemacht hat und das muß man mit Vertrauen erstmal aufbauen.
Es ist dann quasi wie bei einem jungen Pferd.

Malin
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Beigetreten: 11.03.2010
Re: Frust

Hallo

das mit dem Dauerhunger,bzw, unsere Vermutung das sie zuwenig Futter bekommt ist erst seit ca 4 Wochen, sie stehen auf Sandboden, bekommen aber da kein Heu. Vertrauen zu uns, klar, ist da, aber da muss auch noch viel wachsen, das austesten vermuten wir auch. Sie lässt sehr viel Nähe zu uns zu, wir haben uns heute aber einen anderen Stall angesehen, Reithalle direkt neben der Weide, so das wir auch jetzt wechseln werden. Da sind die Möglichkeiten halt anders.

Vor dem Winter waren wir eigentlich schon recht weit mit ihr, was ihre Angst angeht, aber, wenn man durch den Schnee noch nicht mal zur Hlle kommt, das wirft zurück. ich werde deine Tipps mal umsetzen, zu zweit sind wir immer, und in 2 Wochen ist auch wieder ein erfahrener Reiter mit dabei.

In den nächsten 14 Tagen bringe ich sie dann lieber selber rein und raus, damit unserer Noch Stallbesi nicht plötzlich unterm Pferd liegt, er ist über 70 und hat halt auch Respekt vor dem Pferd, er ist auch eher davon überzeugt, das wir sie abgeben sollten, und bei unserer Sttute hatte ich schon öfter das Gefühl das sie sowas spürt.
Ich denke, wenn wir wechseln und regelmässiger in die Halle gehen wird sich einiges erledigen. Was ihr " verfressen sein" anbelangt, da werde ich dann nochmal ein paar Tage beobachten, wenn es nicht besser wird doch den TA mal schauen lassen.

Anja (nicht überprüft)
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Re: Frust

Das hört sich doch schon mal ganz gut an. Klar wenn der Bauer schon über 70 ist, sollte man mit dem vorsichtig sein. Ich würd in solcher Situation auch das Pferd umstellen, auch wenn man mehr bezahlen müßte. Denn hauptsache ist, das das Pferd korrekt untergebracht und behandelt wird. Viel Erfolg weiter hin und ich hoffe du hälst mich auf den Laufenden!

Malin
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Beigetreten: 11.03.2010
Re: Frust

Hallo

Nach einer Nacht hin und herrechnen, Vor- und Nachteile sind wir uns jetzt 100% sicher, das umstallen die wirklich gute Lösung ist. Malin ist ein Pferd was gerne arbeitet, ihr beim longieren zuzusehen it einfach toll, sie sprüht dabei vor Energie. Der neue Stall hat auch eine andere Einstellung zum Thema Anfänger und Malin. Das erleichtert einiges, auch für unsere Süsse. Noch knapp 14 tage, dann ist es soweit, ich freue mich tierisch darauf. Klar berichte ich weiter

Anja (nicht überprüft)
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Re: Frust

Ich denke auch, nach deinem Erzählern her, das es eine gute Entscheidung für euch und für`s Pferd ist, umzustellen!
Wenn ihr dort anders begrüßt werdet und nicht mit vorurteilen konfrontiert werdet, ist das schon mal ein Schritt in die Bessere Pferde Welt. Die Anderen schritte werdet ihr dann mit sicherheit auch noch meistern.
Ich drück euch auf jedenfall feste die Daumen, das alles klappt, so wie ihr euch es wünscht!

Brummi
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Beigetreten: 19.02.2010
Re: Frust

Ich glaube zur Zeit haben viele Frust...
Mein Isi wallach ist seit Samstag auch etwas seltsam...
kopf hoch und am besten immer rennen,was er ohnehin von Anfang an immer gerne machte.
Er ist auch erst seit Oktober bei mir und er testet mich noch sehr gerne(einer der Gründe warum ich auch so gerne Bodenarbeit
machen würde) und gestern war er auch voll am spinnen.
Dann stolpert er nun auch noch hinten...das kann ja alles nicht richtig sein.
Nun will ich die Tage mal eine Osteopathien kommen lassen,Sie soll sich alles mal genau ansehen.

Und ich habe gestern erst fast 100 Euro beim TA gelassen wegen Hund und Katz...
Und muß noch einen neuen Autoschlüssel für 135 Euro kaufen,echt Wucher...
Eigentlich bräuchte ich eher ne neue Reithose,wenns so weiter geht wird das nie was...echt übel!!