Hallo aus NW
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Hallo, nun will ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Tina und bin 34 Jahre alt. Ich habe mit 6 Jahren mit dem Reiten angefangen. Durch einen glücklichen Zufall bekam ich mit 13 Jahren an einen Fjord-Mix. Mein Nektor war ein "Weideunfall". Mutter Hannoveraner und Vater Fjord. Der Besitzer wollte nicht so etwas seltsames, also kam Nektor zu mir. Mit ihm machte ich mein DRA IV und DRA III (nur für das Springen musste ich ein anderes Pferd haben, da weigerte er sich). Wir bestritten viele Dressur-Turniere und hatten Siege und Platzierungen, bis hin zur L-Kandare.
Als er 20 Jahre alt war, habe ich meinen Guten nur noch freizeitmäßig geritten und kam dann, weil meine Tochter auch auf's Pferd wollte an den Shetty-Hengst Nardo. Nur spazieren gehen mit der Kleinen auf dem Rücken, lastete den Burschen nicht aus. Nachdem er öfters eigenmächtig durch den Zaun marschiert ist, wurde eine Gig gekauft. Naiv wie ich war, fuh ich ihn selbst ein. Dann psckte es mich. Ich machte mein DFA IV, kaufte Charita, mein Welsh A mit Fohlen. Eine Kutsche ( vorsichtshalber eine Maratonkutsche wenn mich mal wieder Turnierfieber packen sollte ) war auch bald da. Ich fuhr einspännig. Das war auf Dauer langweilig. Ganz schnell entschloss ich mich, ein Passer muss dazu. Glück gehabt, nach längerem Suchen fand ich Rosita. Das DFA III wurde in Angriff genommen. Geschafft, sogar mit meinem eigenen Gespann. Ich fur 2010 meine ersten WBO Turniere. 2011 startete ich meine ersten A Turniere mit einer Marathonstrecke. Dressur und Hindernis-Fahren ist ok, aber Marathon, da muss ich noch viel lernen.
Im Frühjahr 2011 legte ich noch das DLA IV ab und kaufte ich mein viertes Welsh A, ein Fohlen. Irgendwann möchte ich vierspännig fahren. Im November habe ich mich für das DFA II angemeldet. Es beginnt im Februar 2012.
Das Jahr 2011 endete für mich nicht so schön. Bei einem leichten Spazierritt im September starb mein guter, 25 Jahre alter Nektor. Es ging so schnell wie bei Hickstead. Es war ein Schock. Keine Anzeichen, tagsüber noch mit "seinen" Damen auf der Weide gerannt, nachmittags der kleine Ausritt, heftiges Nasenbluten und fünf Minuten später war alles vorbei. Ich glaube, der Gute schaut jetzt von Oben zu und freut sich, wenn ich mit seinen Mädels unterwegs bin.
Liebe Grüße Tina

