Hufrehe
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Mi, 17.08.2011 - 14:58
Hallo meine lieben,
hat jemand von euch schonmal etwas vond er Hufrehe gehört? Ich war richtig erschüttert, als mein Papa, der gleichzeitig Tierarzt ist, mit dieser Diagnose zu mir kam..
Aber an sich ist es irgendwie nur eine Entzündung am Huf und da löst sie sich von der Lederhaut oder so ähnlich..ich weiß es jetzt auch nicht genau...
Er schaut sich das jetzt gleich mal an...ich habe richtige angst..hatte das jemand schonmal bei seinem pferd?
lg
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Mo, 29.08.2011 - 17:25
#2
Re: Hufrehe
Schaut mal unter Artikel hier im Forum, kleiner Tipp am Rande, Hufrehe und Hufrehe II, die habe ich mal geschrieben. Viel spaß beim lesen...!
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Hey,
wir haben mehrere ehemalige Reheponys gehabt.Wenn man rechtzeitig die Rehe erkennt und entgegen wirkt kann man gute Erfolge erzielen.Wichtig nur darauf achten, dass man weitere Schübe vorbeugt.Das Risiko bei einem Tier welches bereits Rehe hatte rückfällig zu werden soll größer sein, als bei anderen Tieren.Zuerst mal schauen welche Art von Rehe es sind, müsste dein Papa ja abschätzen können
entweder Futterrehe, oder aber vlt Belastungsrehe ?!
Wir hatten beide Formen, bzw beide Arten von Rehe hatten einige unserer Ponys als wir sie bekamen.Bei uns wurde toi toi toi keines rückfällig.Gerade bei anfälligen Rassen, dicken Ponys und Pferden darauf achten, das sie nicht 24 Std weiden dürfen, sondern begrenzt.Regelmäßige Hufpflege ist selbstredend.Je nach Stärke der Rehe kann ein Reheverband helfen, hier wissen aber Tierärzte und orthopädische Hufpfleger am Besten was in welchem Fall zu tun ist.Am größten ist die Rehegefahr, wenn die Hotties frisch nachgewachsenes Gras fressen können,da sind die unverträglichen Bestandteile am Höchsten konzentriert, dies gilt auch für bestimmte Jahreszeiten.Langsames anweiden im Frühjahr ist immer wichtig.
Belastungsrehe können durch zuviel Belastung auf der Vorder oder Hinterhand auftreten,in diesem fall sind die Tiere meist auch nach abklingen der akuten Rehe an den Hufen meist sensibler als vorher.Hier können bestimmte Beschläge oder Hufschuhe gegenwirken.Wir hatten einen Haflinger, welcher in der Forstwirtschaft früher eingesetzt war ( Bäume schleppen ), dort bekam er Belastunsgrehe und reagierte später an der Vorderhand sensibel auf unebene und steinige Böden.Mit Hilfe von Hufschuhen konnte er problemlos auf allen Untergründen laufen.Seitdem wir ihn hatten wurde es immer besser, so dass wir ihn nach & nach auch wieder komplett Barhuf überall reiten konnten.Heute geht er nur noch Barhuf.
All unsere ehemaligen Reheponys sind bei uns komplett Rehe & Beschwerdefrei und gehen alle Barhuf.
Wir achten sehr darauf das sie mager stehen, wenig Gras, dafür portionierte Heugaben über den Tag verteilt,,wir halten die Böden auf denen sie stehen, sei´s Box, Offenstall oder Paddock stets sauber & trocken ( tägliches Misten & Abäppeln ) und natürlich regelmäßige Hufpflege und alle 6-8 Wochen kommt der Schmied.